Janusz-Korczak-Realschule Schwalmtal Schulträger: Gemeinde Schwalmtal
 
 
Janusz Korczak
 
 
Wettbewerbe

25.06.2011

Superwetter für Seifenblasen

Jonas Deutschmann (14) hält einen Drahtwürfel, den er für das Experiment in der Kategorie „Chemie" selbst gebastelt hat. Im Inneren des Würfels hat sich ein kleinerer Würfel aus Seifenhaut gebildet. RP-FOTO: BUSCH

Rheinische Post vom 26.05.2011

Pustet man eine Seifenblase gleich nach dem Regen, hält sie am längsten. Das ist das Fazit einer Testreihe, die der 14jährige Realschüler Jonas Deutschmann aus Dilkrath für „Schüler experimentieren" durchgeführt hat.

VON BIRGITTA RONGE

SCHWALMTAL Es ist eine ganz besondere Luft, wenn der Regen aufhört. Diese feuchte Kühle, wenn Gras und Blüten so intensiv duften. Dann, so sagt Jonas Deutschmann, ist auch Superwetter für Seifenblasen. Der 14-Jährige muss es wissen: Für den Wettbewerb „Schüler experimentieren" hat Jonas eine Testreihe entwickelt, mit der er beweisen kann, dass feuchte Kühle die beste Voraussetzung ist, um die tollsten Seifenblasen zu pusten. Denn bei feuchter Luft halten die Blasen am längsten. Ist die Luft trocken und staubig, platzen die Blasen nach wenigen Sekunden.
Immer eine Kugelform Mit seinem Experiment hat Jonas den 1. Platz im Regionalwettbewerb von „Schüler experimentieren" und nun den 2. Platz im Landeswettbewerb erreicht. Auf die Idee kam der Schüler der Janusz- Korczak-Realschule Waldniel durch einen Hinweis im Chemiebuch. „Da stand, kurz nach dem Regen wäre perfektes Seifenblasen-Wetter - und ich wollte wissen, ob das stimmt." Für sein Experiment informierte sich der junge Dilkrather umfassend über Seifenblasen - ihre Beschaffenheit (Seifenmoleküle, Wassermoleküle, wieder Seifenmoleküle als Außenhaut), ihre Farben, ihre Form. Nie sehen zwei Betrachter die schillernden Regenbogentöne einer Seifenblase gleich. Und: Seifenblasen bilden immer eine Kugelform - auch, wenn man sie durch einen viereckigen Draht pustet. „Als Kugel hat die Seifenblase das größte Volumen bei kleinster Oberfläche", erklärt Jonas.
Um herauszufinden, ob die Behauptung im Chemiebuch stimmt, baute Jonas zwei verschieden große Würfel aus Draht und ein Gerät, das er „Seifenblasencomnuter" genannt hat. Darauf ist ein Haushaltsgummi montiert, in dem Jonas eine Seifenhaut festhalten kann. „Hätte ich Seifenblasen in den Raum gepustet, wären sie ja einfach weggeflogen und irgendwo geplatzt. Diese Würfel und den Seifenblasencomputer habe ich gebaut, um die Seifenhaut an einer Stelle zu fixieren." Würfel und Seifenblasencomputer trug Jonas zu Hause in den Heizungsraum (Luft: warm und trocken), in den Keller (kalt und feucht) und zum Vergleich in die Küche. Fazit: Im Heizungsraum platzten die Blasen am schnellsten, im Keller hielten sie bis zu zwei Minuten. Einzig in Vaters Werkstatt platzten die Blasen schon nach neun Sekunden, „dort liegt so viel Staub, dass die Seifenhaut sofort zerstört wird", erklärt Jonas.
Ob man an Sommertagen Seifenblasen pustet oder eher bei kühlerem Wetter, spielt übrigens keine Rolle. Jonas maß auch die Umgebungstemperatur und hielt sie in seinen Tabellen fest. „Die Wärme hat nicht so viel Einfluss auf die Lebensdauer der Seifenblase. Entscheidend ist die Luftbeschaffenheit." Bewölkte Tage, feuchte Luft lassen Seifenblasen schillernd davonschweben - heute dürfte also perfektes Seifenblasen-Wetter sein.

INFO
Wettbewerb   „Schüler experimentieren" ist der kleine Bruder des Wettbewerbs „Jugend forscht". Jugend forscht richtet sich an junge Leute bis 21 Jahre, Schüler experimentieren an Schüler bis 14 Jahre. Die Teilnehmer können Beiträge zu den Bereichen Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik und Technik einreichen. www.jugend-forscht.de

06.06.2011

Teilnahme am Roboterwettbewerb 2011

Auch dieses Jahr ging ein Team unserer Schule unter dem Namen "J.-K.-Robots" an den Start des diesjährigen Roboter-Wettbewerbs. In der Universität Essen traten verschiedene Schulen der Region gegeneinander an. Die Aufgaben waren seit Februar bekannt und die Vorbereitungen an unserer Schule fanden im Rahmen des zusätzlichen Wahlpflichtunterrichts "Roboter" statt. Am 30.05.11 wurden die Wettkämpfe ausgetragen, bei denen wir den siebten Platz errungen haben.

Dank gebührt auch unserem Förderverein, der die Anschaffung einheitlicher T-Shirts finanziell unterstützt hat.

Letzte Vorbereitungen
Unser Team
Wettkampf - Auswertung

03.02.2011

Schüler lesen (machen) Zeitung

Im Rahmen der Aktion "Schüler lesen Zeitung" haben einige unserer Schülerinnen und Schüler selbst Zeitungsartikel verfasst, die von der Rheinischen Post im Januar 2011 veröffentlicht wurden.


Das Jugendparlament Schwalmtal

Autor: Dennis Borghans, Felix Biermann, Paul Tacken, Matheus Noe, 8d, Janusz-Korczak-Realschule, Schwalmtal

Das Jugendparlament hat Janusz Korczak erfunden. Er nannte es nicht Jugendparlament sondern Kinderparlament. Diese Erfahrungen hat er in seinen bekanntesten Büchern "König Hänschen"/"Macius, der Erste" niedergeschrieben. Im Buch wird ein zehnjähriger Junge nach dem Tod seines Vaters zum König ernannt und muss die Demokratie für ein ganzes Volk aufrecht erhalten. Dies ist eine Art von Kinderparlament.
Korczak führte das Kinderparlament in seinem Waisenhaus ein. Alles, was er im Kinderparlament erlebt hat, hat Korczak in seinen Büchern aufgeschrieben. Jugendparlamente sind seit 1980 in Deutschland und in anderen Ländern unterstützt worden.
Das Jugendparlament besteht aus Schwalmtaler Kindern und Jugendlichen, die das Gymnasium, die Realschule, die Schule an der Schwalm sowie die beiden Jugendfreizeitheime Effa und JuKa repräsentieren. Am Waldnieler Markt, im Rathaus treffen sich die Jugendlichen des Jugendparlaments Schwalmtal im Ganges-Zimmer zu einer Sitzung.
In den Sitzungen vom Jugendparlament besprechen sie lokale Themen wie die Schulbusplanung, Karneval 2011 und anderes. „Es gibt in einem Quartal fünf bis sechs Sitzungen, nach meiner Meinung sind es viel zu wenig", so ein Mitglied des Jugendparlaments Schwalmtal. "Wir haben gar nichts erreicht, außer dass im Skater Park von Waldniel ein Mülleimer steht. Unser nächstes Ziel ist es ein Karnevalfest zu veranstalten.“
Das Parlament braucht größere Ziele und interessantere Themen. Der Vorsitzende bzw. der Stellvertreter werden über die Themen der kommunalen Ausschüsse informiert. Es besteht die Möglichkeit, selbst gewählte Themen zu diskutieren bzw. Anfragen an den Bürgermeister zu stellen.
Mitglied wird man, indem Kandidaten der jeweiligen Schule bzw. Jugendfreizeitheime aufgestellt werden. Die Kandidaten tragen eine Rede vor. Nach der Rede kommt die Wahl. Nachdem die Mitglieder gewählt worden sind, gibt es ein erstes Treffen. In diesem Treffen wird der Vorsitzende, der stellvertretende Vorsitzende, der Schriftführer und der stellvertretende Schriftführer gewählt.
Der Vorsitzende ist Vincent Zeyen, der erste stellvertretende Vorsitzende ist Jan Kaßner, der zweite stellvertretende Vorsitzende ist Felix Teubner, der Schriftführer ist Martin Rohbeck, der stellvertretende Schriftführer ist Serkan Sahin. Die ersten Wahlen des Jugendparlaments fanden August 2009 statt.
Es wurden gewählt: Jan Kaßner, Martin Bongartz, Patrick de Rijk, Martin Rohbeck, Rena Schmitz, Paul-Uwe Tacken, Felix Teubner, Chantal Wyes, Justin Bross, Jessica Kraka, Carolina Palm, Joscha Ahlers, Vincent Zeyer, Serkan Sahin, Luisa Steiner, Katharina Mals, Jana Schleser, Christian Gorißen.
Die neuen Wahlen finden nächstes Jahr im April statt. Falls Interesse besteht, schreiben Sie eine E-Mail an:
jugendparlament-schwalmtal@live.de

Bäcker seit fünf Generationen

Stinges gehört zu den ältesten Bäckereien

Autor: Christopher Stinges

Bereits 1852 legte Bäckermeister Leopold (1) Stinges den Grundstein der Bäckerei. Neben der Bäckerei führte Leopold noch eine Schankwirtschaft. Sein Enkel Leopold (2) übernahm dann 1888 die Bäckerei. Dessen Sohn Wilhelm (1) trat 1933 die Nachfolge an. Als Wilhelm (1) 1950 verstarb, führte seine Frau Helene die Bäckerei weiter, da die beiden ältesten Söhne Leo und Johannes aus dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr zurück kamen. Der jüngste Sohn Wilhelm (2) übernahm 1962 den Betrieb. Seitdem heißt die ehemalige „Schankwirtschaft und Bäckerei“ offiziell Landbäckerei Stinges. Seit 1988 wird die Landbäckerei in fünfter Familiengeneration von Willi und Leo Stinges geführt. Aus der kleinen Landbäckerei ist längst ein erfolgreiches mittelständisches Familienunternehmen geworden, das heute über 750 Mitarbeiter beschäftigt. Damit ist die Landbäckerei Stinges einer der größten Arbeitgeber im Kreis Viersen. Bei den Schulabgängern steht die Landbäckerei als Arbeitgeber auch hoch im Kurs. Das Ausbildungs-Ziel: Bäckerei Fachverkäufer/in oder Bäcker/in. Beides Berufe mit einer interessanten Ausbildung und natürlich Zukunft. 2010 hat die Landbäckerei insgesamt 22 Auszubildende eingestellt. Die Backwaren verkauft die Landbäckerei Stinges ausschließlich über eigene Filialen. Die liegen alle so, dass man die Backwaren innerhalb 45 Minuten dorthin transportieren kann. Frische steht in der Werteordnung ganz oben. Eine weitere Stärke ist die Produktvielfalt. Brot, Brötchen und Feingebäck werden nach über 200 verschiedenen Rezepten gebacken. Die Qualität der Backwaren und die freundliche Bedienung sind das Markenzeichen der Landbäckerei Stinges. Aktuell betreibt die Landbäckerei Stinges 92 Filialen, und backt jeden Tag über 150.000 Brötchen und 16.000 Brote. Und was bringt die Zukunft? Mit einem fast vollendeten Erweiterungsbau hat die Landbäckerei Stinges die Weichen für die Zukunft gestellt. Mit der neuen Backstube will man die Qualität der Backwaren noch weiter steigern: mit Steinbacköfen, die den Brotsorten eine besondere Geschmacksnote verleihen, mit mehr Raum für alle Abteilungen, mit einem moderneren Versand und mit verbesserter Energieeinsparung.

Der Strom der Zukunft

Autor: Yannik Schäben, 8d, Janusz-Korczak-Realschule, Schwalmtal

Heute schon an morgen denken, ohne Strom geht es nicht. Man benötigt Strom für Licht, Geräte wie Kaffeemaschinen, Computer und in der Industrie. Bisher ist der meiste Strom Atom- bzw. Kohlestrom.
Durch die Verbrennung von Kohle entstehen Kohlenstoffmonoxid (CO) und Kohlenstoffdioxid (CO²), die gesundheitsschädlich bzw. tödlich sind. Atomstrom - nein danke. Heutzutage sollte man schauen, wo es günstigen und umweltverträglichen Strom gibt.
Es gibt verschiedene Arten von Ökostrom: Strom aus Windkraft, Wasserkraft, Sonnenenergie. Diese Arten der Stromgewinnung sind auf den ersten Blick teurer als herkömmlicher Atom- oder Kohlestrom. Aber wer sich etwas mit dem Umweltbewusstsein auseinander setzt, sieht ganz schnell, dass der Ökostrom billiger und jederzeit verfügbar ist.
Bündnis 90/Die Grünen, die Linke und die SPD möchten auf Ökostrom setzen, aber CDU und FDP, die in der Regierungsverantwortung stehen, verlängern die atomaren Laufzeiten bzw. planen neue. Der erste Atomreaktor soll erst im Jahre 2035 abgestellt werden, die anderen Atommeiler folgen in den nächsten Jahren bis 2050.
Atomstrom gibt es seit 50 Jahren, und dabei sind bisher weltweit mehr als 5700 Unfälle in Atomkraftwerken passiert, jeder einzelne hätte eine Katastrophe auslösen können, da die Atomstrahlung sehr gefährlich ist. Bei einem atomaren Supergau werden Mensch und Tier in der direkten Umgebung pulverisiert. Die, die weiter entfernt wohnen, werden verstrahlt und ihr Krebsrisiko steigt. Neugeborene kommen häufiger behindert zur Welt. Obst, Gemüse und Fleisch, das verstrahlt worden ist, sollte man nicht mehr verzehren. Milchprodukte sind nach dem Supergau besonders gefährdet.
Der Atommüll, der übrig bleibt, muss entsorgt werden. Er kommt in ein so genanntes Endlager wie in Gorleben. Dieses Endlager ist ein Salzbergwerk. Man stelle sich nur mal vor, es gibt die so genannte Erderwärmung und der Meeresspiegel bzw. Grundwasserspiegel steigt und die Salzbergwerke laufen voll Wasser. Das Salz löst sich auf und der Atommüll gelangt in die Umwelt, eine Katastrophe würde passieren.
Anfang November 2010 gab es einen Atommülltransport ins niedersächsische Endlager Gorleben. Tausende demonstrierten, darunter auch Politiker wie Claudia Roth (Bündnis 90/Die Grünen). Also Leute, werdet wach und wechselt zum Ökostrom! Reden hilft nicht, sondern nur machen!
Nach einer Umfrage würden 61 Prozent der Deutschen lieber Ökostrom benutzen. Wenn es bei der weiteren Nutzung des Atom- bzw. Kohlekraftstroms bleibt, werden sich die Generationen nach uns für diese verschmutzte Welt "bedanken". Auch ich möchte, dass meine Kinder und Kindeskinder noch eine saubere Zukunft haben.

Naturschutz

Entdeckerparadies im Grünen

Autor: Alec Platzer, Philipp Jansen, Fabio Winzen, Simon Winzen 8d, Janusz-Korczak-Realschule, Schwalmtal

Die Biologische Station Krickenbecker Seen ist ein gutes Ausflugsziel und hervorragend für Praktikanten geeignet. Hier berichten wir über die Arbeit der Biologischen Station.
Zum Einsatzgebiet der Biologischen Station gehören 1300 Hektar Fläche. Im Jahre 1996 wurde sie am Rande des Hinsbecker Bruchs eröffnet. Das Infozentrum informiert über Naturschutz, heimische Tiere und Pflanzen. Ein Entdeckerparadies für Jung und Alt, sogar für Rollstuhlfahrer befahrbar.
Informationen über das große umliegende Naturschutzgebiet kann man sich im Infozentrum besorgen. Die Aufgaben von Zivis und FÖJlern (Freiwilliges Ökologisches Jahr) sind, dass sie Schulklassen durch das Naturschutzgebiet führen und alles erklären. Sie helfen bei Zählungen von Tieren und beim Vermessen des Wasserspiegels der einzelnen Seen. Außerdem unterstützen sie die Arbeit der Biologischen Station, indem sie alles notieren oder mit anpacken.
Im 19. und 20. Jahrhundert wurden auf Heiden und Moorflächen Kiefern, Fichten oder Pappeln aufgeforstet, dabei wurden Sandheiden, Feuchtheiden und Sandmagerrasen ausgelassen. Rund 15 Hektar wurden für Wald und Wanderwege eingezäunt. Die Rohrdommel ist in vielen Teilen Europas ausgestorben. Die Biologische Station kümmert sich um die Wiederansiedlung. Hierzu werden Niedermoorböden revitalisiert. Dazu werden Gehölze und Humusauflagen entfernt und dann dauerhaft geflutet. Durch das große Schilfgebiet erhofft man sich, dass die Rohrdommel wieder in NRW heimisch wird und sich verbreitet.
Weitere Ziele sind Vergrößerung des Hochwasserschutzraums und ein vorbildliche Wasserstruktur im Niedermoorbereich. Erste Erfolge sind, dass sich das Schilfgebiet deutlich vergrößert hat. Viele neue Tierarten haben sich hier wieder angesiedelt. Der Hauptsponsor dieses Projektes war die Deutsche Bundesstiftung Umwelt, sie stellten 273.000 Euro zur Verfügung.

Schulen vor dem Aus

Autor: Celina Wolters, Anika Freimuth, Julia Peeters, 8d, Janusz-Korczak-Realschule, Schwalmtal

Wir als Schüler der Janusz-Korczak-Realschule in Schwalmtal stellen uns die Frage, wie es mit der Realschule Niederkrüchten weitergeht. Da die Real- und Hauptschule Niederkrüchten zu wenige Anmeldungen für die kommenden Schuljahre bekommen, sind sie, wenn es keine Veränderung der beiden Schulen gibt, dazu verpflichtet, die Schulen zu schließen.
Momentan werden 330 Schüler und Schülerinnen an der Realschule in Niederkrüchten unterrichtet. Die Schüler, Eltern und Lehrer tun alles dafür, um ihre beiden Schulen zu behalten. Sie demonstrierten auf Niederkrüchtener Straßen gegen die Schließung ihre Schulen. Auf Plakaten, die sie trugen, stand zum Beispiel: "Wir sind nicht eure Versuchskannichen" oder "So schnell werdet ihr uns nicht los!"
Sie überlegen, ob man die Niederkrüchtener Real- und Hauptschule zusammenlegen kann. Die Politiker entscheiden am 14. Dezember 2010, wie es mit den beiden Schulen weitergeht.
Wir haben Schüler der Realschule in Niederkrüchten befragt, wie sie es finden würden, wenn ihre Schule geschlossen oder mit der Hauptschule Niederkrüchten zusammengelegt würde. Ihre Antwort war: "Wir finden es nicht gut, dass die Politiker uns nicht nach unserer Meinung fragen, sondern alles so planen wie es ihnen gefällt."
Wir finden, dass die Schüler und Lehrer bei dieser wichtigen Entscheidung über ihre Zukunft mitreden sollten. Warum tun sie es nicht ?

07.10.2010

Schulmarathon 2010 in Köln

Nachdem bereits 2009 ein Schülerteam unserer Schule erfolgreich am Marathon der Schulen in Köln teilgenommen hatte, ist am 03.10.10 wieder eine Gruppe an den Start gegangen. In Begleitung von Frau Brockmann und Herrn Busse, sowie einigen Eltern fuhren Friederike Bors, Marco Kehrbusch, Sophie Kohlhase, Nicola Orths, Florian Runken und Constanza Schwartze zum Marathon-Wettbewerb. Mit einer Zeit von 3:31:05 und einem sehr guten 19. Platz in der Altersklassenwertung konnte das Vorjahresergebnis dabei sogar noch übertroffen werden! Herzlichen Glückwunsch!

Fotos: Brockmann

Das Team: Friederike, Marco, Florian, Nicola, Sophie, Constanza (v.l.n.r.)
In der Wechselzone
on the road
Zieleinlauf
Kleine Siegerehrung

22.06.2010

Mehrere Erfolge für unsere Schule beim Kreisschultriathlon

Die Teilnehmer von links: Justin Landmann, Jannik Fausten, Niklas Harbarth, Timo Meertz (nicht im Bild: Constanza Schwartze)

Kreisschulmeisterschaft im Triathlon

Am 13.06.2010 fand in Niederkrüchten die Kreisschulmeisterschaft im Triathlon 2010 statt.

Begleitet von Frau Brockmann und Frau Knop-Hamann nahmen eine Schülerin und vier Schüler unserer Schule an der Veranstaltung erfolgreich teil.

Besonders gute Platzierungen konnten Constanza Schwartze, Justin Landmann und Jannik Fausten in ihrer jeweiligen Startklasse erzielen.

Die Janusz-Korczak-Realschule dankt den Teilnehmern für ihren besonderen sportlichen Einsatz.

 

 

 

 

Jannik Fausten erreichte den 2. Platz in der Kategorie „Schüler B“ (Jahrgang 2000/1999)
Justin Landmann (rechts im Bild) erzielte den 2. Platz in der Kategorie „Jugend B“ (Jahrgang 1996/1995)
In der Kategorie „Schülerinnen A“ (Jahrgang 1998/1997) erreichte Constanza Schwartze den 1. Platz

16.05.2010

K.O.Jaks kämpften mit selbstgebautem Roboter in Mülheim

Am 11.05.10 fuhren sieben unserer Schüler aus der Roboter-AG mit Frau Bünger und Herrn Brosterhus nach Mülheim a. d. R. zu den Regionalausscheidungen des diesjährigen Roboterwettbewerbes des ZDI. Unter dem Teamnamen K.O.Jaks traten sie mit ihrem selbst konstruierten Lego-Roboter gegen andere Teams aus der Region an.
Nach einer guten Vorrunde (2. Platz in der Gesamtwertung) war die Qualifikation für das Halbfinale schon nach dem ersten von drei Läufen gelungen. Leider hatte dann jedoch ein Reifenwechsel eine komplett neue Programmierung erforderlich gemacht, weshalb unser Team nicht in das Finale einziehen konnte. Trotz des Wissens, dass man hinter seinen Möglichkeiten zurückgeblieben ist, waren sich am Ende alle einig: Es hat sich gelohnt!

Vorbereitung
Wettkampf
Ehrung (Fotos: Brosterhus)

06.03.2010

Wind dreht das leere Ölfass

Wurden gestern beim Wettbewerb "Schüler experimentieren" in Krefeld Regionalsieger und dürfen zum Landeswettbewerb nach Bochum fahren: Jörn Schatten (13) von der Janusz-Korczak-Realschule Waldniel und Elisabeth Rohbeck (14) vom St.-Wolfhelm-Gymnasium in Waldniel. RP-Fotos: BUSCH

Rheinische Post vom 24.02.2010

VON FRANK SCHLIFFKE

Kreis Viersen (RP) Regionalwettbewerb Jugend forscht/Schüler experimentieren gestern in Krefeld: Zwei Sieger kommen aus Schwalmtal. Ein Elektroauto mit Windantrieb und eine Untersuchung zur Milchhaut überzeugten.

Jörn Schatten aus der Klasse 7 e der Waldnieler Janusz-Korczak-Realschule steht vor einer umgebauten Seifenkiste. Am Heck dreht sich ein aufgeschnittenes Ölfass. Im Fußraum gibt es nur ein Pedal. Das, erklärt der experimentierfreudige Schüler, brauche man, um das "Auto" zu bremsen. Denn der Elektromotor, der den Wagen antreibt, startet direkt mit voller Leistung.

Schon zwei Kilometer gefahren

Über das Pedal lasse sich der Stromkreis und damit der Vortrieb unterbrechen. Wird es ganz durchgetreten, greifen zusätzlich die Backenbremsen. Der Clou an seinem Elektroauto ist aber das Ölfass. Die beiden gegeneinander versetzten Hälften fangen den Wind und laden über einen Generator die Batterie, die wiederum den Motor mit Strom versorgt. Zwei Kilometer, sagt Jörn, sei er schon mit dem Elektromobil gefahren. Mehr habe er sich nicht getraut, weil er nicht auf offener Strecke mit leerer Batterie liegen bleiben wollte.

Gegenüber einem Segel habe die von ihm gewählte Form der Nutzung von Wind einige Vorteile, erklärt er. So nutze das Ölfass Wind aus jeder Richtung gleich gut. "Bei einem Segel gilt das nur für Wind in Fahrtrichtung." Außerdem werde auf diesem Weg auch dann Energie gewonnen, wenn das Fahrzeug steht. "Man kann also morgens zur Arbeit fahren, den Wagen abstellen und während der Arbeitszeit lädt die Batterie für den Heimweg."

Seine Idee überzeugte die Jury beim Regionalwettbewerb Jugend forscht/Schüler experimentieren, der gestern im Krefelder Seidenweberhaus stattfand. 307 Teilnehmer mit 155 Arbeiten stellten sich dem fachkundigen Urteil. Schon traditionell kamen die meisten aus dem Kreis Viersen: 135 Teilnehmer mit 67 Arbeiten. Starten können beim Regionalwettbewerb Schüler und Auszubildende aus den Kreisen Viersen, Kleve, Neuss, Heinsberg und Wesel sowie den Städten Mönchengladbach und Krefeld.

Die Haut auf der Milch

Jörn Schatten nahm im Bereich Technik des Wettbewerbs "Schüler experimentieren" für Forscher bis 15 Jahre teil. Der 13-Jährige fährt nun am 8. Mai in Bochum. Begleiten kann ihn dabei als weitere Regionalsiegerin die ein Jahr ältere Elisabeth Rohbeck vom St.-Wolfhelm-Gymnasium. Die Schülerin aus der Klasse 8a widmete sich im Bereich "Chemie" der Milchhaut. Die, so hieß es im Titel ihrer Arbeit, sei "gesund und störend zugleich".

Den Sonderpreis "Umwelt" der Landesanstalt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz holte sich Niclas Busch (Janusz-Korczak-Realschule) für ein Experiment zur Versorgung von Klassenräumen mit Licht ohne Strom.

Fünf weitere Arbeiten aus Waldniel errangen zweite Plätze. Mehr zu den Preisträgern lesen Sie in der morgigen Ausgabe der Rheinischen Post.

06.03.2010

Ein Automat für Kinderwagen

Jonas Deutschmann schaukelt Babys per Schweibenwischermotor. Foto: RP

Rheinische Post vom 25.02.2010

Thema JUGEND FORSCHT

SCHWALMTAL/VIERSEN (sk) Einfallsreich zeigten sich die Teilnehmer von der Janusz-Korczak-Realschule. Jonas Deutschmann aus der 7b beispielsweise hatte mit Hilfe eines Lkw-Scheibenwischermotors eine Einrichtung konstruiert, mit der ein Kinderwagen beruhigend hin und her bewegt werden kann. „Wasser in der Wüste" suchten Simon Schumacher, Philip Beckmanns und Sven Kommer aus der Klasse 6e. In drei Wochen fanden sie heraus, dass ein Gewächshaus mit Spitzdach sich am besten eignet, Kondenswasser aufzufangen. Frederik Terstappen aus der 10c hatte ein Experiment aus dem Vorjahr übernommen und weiter entwickelt. Er befasste sich mit der Frage, wie Elektrogeräte im Keller wirksam vor Wassereinbrüchen geschützt werden können. Philip Schroers und Tim Bohnen (beide 6c) konstruierten einen Garagenautomaten, der es möglich macht, schmalere Abstellplätze für Autos zu bauen, weil die Insassen vor dem Einrangieren aussteigen, so dass die Türen nicht mehr geöffnet werden müssen. Das sei zugleich ein Diebstahlschutz. Zwei Beiträge kamen aus der Stadt Viersen, beide vom Clara-Schumann-Gymnasium in Dülken. Tobias Podszus aus der 10b hatte seinen Vorjahresbeitrag „Sprit sparen mit Wasserstoff" verbessert. „Ich arbeite jetzt mit Brennstoffzellen", erklärt er. Genaue Messungen über den Effekt muss er noch machen, aber „ich höre schon deutlich den Unterschied". Ein „klimafreundliches Feuerzeug" hatte sich Jonas Festabend, ebenfalls 10b, zur Aufgabe gemacht. Aus Backpulver, Wasser und „möglichst per Sonnenenergie erzeugtem" Strom gewann er Wasserstoff, den er als Feuerzeuggas benutzte.

06.03.2010

Hochwasser, Schimmel, Umwelt und Glühbirnen

Rheinische Post vom 25.02.2010

Thema JUGEND FORSCHT

KREIS VIERSEN (sk) Lucas Dahlke hat in diesem Jahr den Fahrradständer zu Hause gelassen. Nach zwei Jahren mit der trickreichen Erfindung widmete sich der Schüler der 9d der Janusz-Korczak-Realschule Waldniel dieses Mal dem Hochwasserschutz. Gemeinsam mit Christopher Lennertz (9c) und Marcel Tinzmann (9e) untersuchte er die Wirkung von Abdeckungen und anderen Hilfsmitteln. Die besten Ergebnisse erzielte eine Klapptür, ähnlich wie bei Ritterburgen, die sich bei steigendem Wasser von selbst vor die normale Haustür legt.   Die Gruppe gehörte zu den Zweitplatzierten des Wettbewerbs, eingereicht hatten sie ihren Beitrag in der Kategorie „Arbeitswelt" bei „Jugend forscht". Ebenfalls von der Korczak-Schule kommen Michelle Bihn und Tobias Butz (beide 1Oc). Die Jungforscher im Bereich Chemie setzten ihr Experiment aus dem Vorjahr fort. „Verhindert Zimtöl die Schimmelbildung bei Brot?" war die Frage, die sie untersuchten. Alles etwas detaillierter als 2009, nur das Ergebnis blieb gleich: Legt man Zimtöl zum Brot, schimmelt es deutlich langsamer. Andere Öle, etwa aus Thymian oder Oregano, bleiben dagegen praktisch wirkungslos. Den dritten zweiten Platz für die Schreiner und Ina Kreiten aus der 6e. Die beiden fragten sich: „Glühlampenverbot - macht das Sinn?" Am Ende ihres Versuchs in der Kategorie Physik des Wettbewerbs Schüler experimentieren: Ja, Energiesparlampen sind sinnvoll. Sie seien derzeit sogar wirtschaftlicher als LED-Lampen. Begleitet haben die beiden ihre Untersuchung durch eine Umfrage, in der sie die Teilnehmer fragten, welche Lampe nach ihrem Empfinden das hellere Licht abgeben.

Experiment am Venekotensee
Zwei weitere zweitplatzierte Arbeiten stammen von Schülern des Waldnieler Gymnasiums St. Wolfhelm. Beide wurden im Bereich Geo-/Raumwissenschaften eingereicht. Bei „Schüler experimentieren" waren Marie Przybilla, Jannik Smets und Anna Dohmen aus der 8d dabei. Ihre „naturgeographischen Untersuchungen am Venekotensee" ergaben unter anderem, dass die Wasserqualität hervorragend zum Baden geeignet ist. Philipp Bonsels aus der Jahrgangsstufe 13 widmete sich der Schwalm und ihrer Entwicklung und Bewahrung. Die Idee zu diesem Thema lag für ihn nahe: „Die Schwalm fließt direkt an dem Haus vorbei, in dem ich wohne."

06.03.2010

Kreis Viersen stellt meiste Arbeiten

Frederik Terstappen baute eine sensorgesteuerte Hebebühne zum Schutz von Geräten bei Wassereinbruch. FOTO: RP

Rheinische Post vom 25.02.2010

Thema JUGEND FORSCHT

KREIS VIERSEN (sk) Seit 15 Jahren tritt die Unternehmerschaft Niederrhein als Sponsor des Regionalwettbewerbs in Krefeld auf. 78 dieser Wettbewerbe gibt es bundesweit, der im Seidenweberhaus ist seit Jahren der größte mit jetzt 307 Teilnehmern, die 155 Arbeiten einreichten. Für die Bewertung sorgt eine Jury aus Lehrern, Professoren und Praktikern unter der Leitung des Krefelder Oberstudienrats Peter Popovic. Der Chemie- und Philosophielehrer lobte die durchweg gute bis sehr gute Qualität der präsentierten Beiträge. 67 Teilnehmer seien zum wiederholten Male dabei, einige reichten Jahr für Jahr neue Ideen ein. Die erfolgreiche Teilnahme bei Jungend forscht und Schüler experimentieren könne auch im Zeugnis vermerkt werden.

Dr. Ralf Wimmer, der den Wettbewerb für die Unternehmerschaft betreut, sagte, dass in den bisher 15 Durchgängen rund 2000 Arbeiten bewertet wurden. Die Teilnehmer kommen von Grund-, Haupt-, Real- und Gesamtschulen, Gymnasien und aus Ausbildungsbetrieben. Das Gebiet „linker Niederrhein" erstreckt sich über die Kreise Kleve, Neuss, Viersen und Wesel, Teile des Kreises Heinsberg und der Stadt Mönchengladbach sowie die Stadt Krefeld. Seit Jahren stellen Schulen aus dem Kreis Viersen die größte Gruppe. So waren es in diesem Jahr 67 Arbeiten und 135 Teilnehmer.

06.03.2010

Mehr Licht ohne Strom

Niclas Busch (12) aus der Realschule Waldniel ist ein Licht aufgegangen, wie die Sonne selbst fensterlose Räume erhellen kann. RP-FOTO: Busch

Rheinische Post vom 25.02.2010

Thema JUGEND FORSCHT

VON FRANK SCHLIFKE

Elisabeth Rohbeck untersuchte 30 Liter Milch für ihren Beitrag zum Regionalwettbewerb Jugend forscht/Schüler experimentieren. Der Lohn: Sie darf zum Landeswettbewerb fahren. Niclas Busch gewann einen Sonderpreis.

KREIS VIERSEN So richtig gerne mag Elisabeth Rohbeck die Haut nicht, die auf gekochter Milch oder Pudding beim Abkühlen entsteht. „Eklig" mag die 14-Jährige die Milchhaut „nicht direkt" nennen, immerhin hat die Schicht auch ihre positiven Seiten. „Ab und zu kann man die schon essen", sagt die Schülerin der Klasse 8a des Waldnieler Gymnasiums St. Wolfhelm. Die positiven wie auch die negativen Seiten hat sie untersucht, um damit beim Regionalwettbewerb „Schüler experimentieren" in der Kategorie Chemie anzutreten.

Inhalt der Milchhaut analysiert

Da es bei ihrer Analyse weniger um den Geschmack, sondern mehr um den Inhalt ging, musste sie auch nicht von der Haut probieren. Denn neben der Konsistenz schreckt vor allem der Hauptbestandteil: „Da sind 70 Prozent Fett drin." Früher, sagt Elisabeth, hätten die Menschen dieses Fett für eine ausreichende Ernährung gebraucht. Doch heute könne man darauf gut verzichten. Dass man die Haut trotzdem hin und wieder essen kann und soll, liegt am Eiweiß. Das sei wichtig und wertvoll und mache immerhin ein Viertel der Schicht aus. Außerdem enthalte die Milchhaut Kalzium.

Ihre Arbeit, die sie im passenden „Milchmädchen"-T-Shirt präsentierte, gefiel der Jury im Krefelder Seidenweberhaus. Sie wird darum, gemeinsam mit Jörn Schatten von der Janusz-Korczak-Realschule und dessen Windkraft-Auto, das die Rheinische Post gestern vorstellte, beim NRW-Landeswettbewerb am 8. Mai in Bochum dabei sein.

Einen Sonderpreis, gestiftet von der Landesanstalt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz, gewann Niclas Busch. Der Zwölfjährige besucht die Klasse 6e der Janusz-Korczak-Realschule in Waldniel. Sein Thema: „Klassenräume ohne Strom mit Licht versorgen". Dazu,erklärt er, wolle er die Sonne nutzen. Das klingt zunächst wenig originell, schließlich geschieht das heute schon mit Hilfe von Fenstern. Doch hier geht es um ein Experiment und darum, dass es auch dann hell werden soll, wenn das durch die Fenster kommende Licht nicht ausreicht. Mit Hilfe von Röhren, die innen mit Aluminiumfolie ausgekleidet sind, sammelt er das mit einer Taschenlampe simulierte Licht von „draußen". Drinnen wird es über eine Streulinse verteilt. Das Ergebnis: Im Innern des durch einen Pappkarton dargestellten Klassenraums wird es hell. Durch ein Guckloch kann der Betrachter dann lesen, welchem Zweck der ganze Aufbau dient: „Test".

Natürlich, sagt der pfiffige zwölf-jährige Niclas, könne man dieses Modell auch anwenden, um Räume ohne Fenster zu erhellen. Vor allem aber: „Man kann bei Sonnenschein auf elektrisches Licht verzichten und so Energie sparen, was dann unserer Umwelt zu Gute kommen würde."

11.10.2009

Sechs Schülerinnen und Schüler am Marathon in Köln teilgenommen

Wir sind stolz auf euch!
So sehen Sieger aus
Constanza in der Wechselzone
Übergabe des Chips und der Schärpe
"Kleine Siegerehrung"
MC-Marathon Fotos: Brosterhus

Am 04.10.2009 um ca. 8 Uhr war es so weit: Franziska Mewißen (10B), Nicola Orths (9B), Anna Rhönisch (10D), Florian Runken (9A), Jona Schöndelen (10B) und Constanza Schwartze (6E) fuhren in Begleitung von Herrn und Frau Orths, sowie Herrn Busse und Herrn Brosterhus nach Köln, um dort am Marathon der Schulen teilzunehmen. Zunächst ging es nach Mönchengladbach, von wo aus die weitere Anreise mit der Bahn nach Köln-Deutz erfolgte.

Marathon-Start war um 11.35 Uhr, allerdings mussten alle Läufer vorher zu den Wechselpunkten gebracht werden.

Gelaufen wurden unterschiedliche Strecken: Etappen von ca. 5 bis 12 km mussten pro Schüler absolviert werden - in Summe natürlich Marathon-Distanz (42,195 km).

Das Ergebnis konnte sich sehen lassen: 3:44:49. In einem Starterfeld von knapp 350 Schulen belegten wir damit den 209. Platz und in der Altersgruppenwertung sogar den 54. Rang.

Nach dem Lauf wurden in einem Schnellrestaurant die Kohlenhydratspeicher wieder aufgefüllt.

 

Zum Vergrößern der Bilder: bitte anklicken

 

Hier finden Sie die Erlebnisberichte einiger Teilnehmerinnen und Teilnehmer:

Anna Rhönisch: km 0-5

Ich war für den Start eingetragen und hatte eine 5 km lange Strecke vor mir. Es war schon toll zu sehen, wie der Moderator die Marathonis auf den bevorstehenden Lauf einstimmte. Er tanzte auf der Tribüne herum und ließ Karnevalslieder laufen, was ja auch zum 11. RheinEnergie SchulMarathon passte. 11 ist eben eine kölsche Zahl. Als der Startschuss endlich erklang war meine Nervosität wie weggeflogen und die meisten rannten erst einmal richtig los. Ich versuchte mein Tempo zu halten und mich von dem Jubelgeschrei, der am Straßenrand stehenden Zuschauer, nicht allzu sehr beeinflussen zu lassen, was gar nicht so leicht war. Die ersten drei Kilometer vergingen wie im Flug, ab und zu sah man  Marathonläufer mit besonderen Kostümen, die der Kulturstaffel angehörten. Ein Läufer sah so aus, als hätte er sich nach der Arbeit gedacht mal eben einen Marathon zu laufen: Er trug einen schwarzen Anzug und ein weißes Hemd mit Krawatte. Ein schicker schwarzer Hut durfte natürlich nicht fehlen und es erinnerten nur die neongelben Laufschuhe an einen Marathoni. Die meisten Läufer, die am Start so los gespurtet waren fielen jetzt langsam zurück. Einige machten sogar eine kleine Pause und gingen. Ab dem 5 Kilometer steigerte ich mein Tempo um die letzten Hundertmeter schnell zum Wechselpunkt zu laufen, wo Nicola schon auf mich wartete, die nun 10 Kilometer vor sich hatte. Ich hätte sie beinah in den Menschenmassen übersehen, doch als sie sich plötzlich auf die Bahn stellte, konnte der Wechsel reibungslos ablaufen. Wir tauschten den Chip und unsere improvisierte blaue Schärpe und schon ging’s weiter.

Nicola Orths: km 5-15

Nach einem schnellen und reibungslosen Wechsel des Chips und der Schärpe, obwohl wir keine Ahnung hatten wie das von statten gehen sollte, ging es auch schon los für mich. Die ersten 6 km ließ ich mich dann vom Applaus leiten. Und von den anderen Läufern, egal ob Konkurrenten, Mitstreiter oder den Marathonie’s, ziehen, und war sehr glücklich schon über die Hälfte meiner Teilstrecke geschafft zu haben. Allerdings fing es plötzlich an zu regnen und da ich Regen nicht gerade liebe, wünschte ich mir, nicht die letzten 3 km im Regen laufen zu müssen. Zu meinem eigenen Erstaunen hörte es auch schon nach ein paar Minuten wirklich wieder auf. Besonders gut Gefallen hat mir, dass überall an der Strecke Zuschauer, Bekannte der Läufer, Musikgruppen und kleine süße Kinder standen, die sich gefreut haben, wenn man sie abklatschte, auch wenn wir nicht gerade zu den ’Stars’ der Veranstaltung gehörten. 10 km sind mit ’nur’ ein wenig Ausdauertraining kein Zuckerschlecken. Sobald ich aber das Schild sah, welches mir signalisierte, dass ich nur noch einen Kilometer zu bewältigen hatte,  ging es mir schlagartig wieder wunderbar, so dass ich noch den ein oder anderen Konkurrenten überholen konnte, um vor ihm in die Wechselzone einzubiegen.

Florian Runken: km 20-30

Der Lauf war spitze und die Fans an der Strecke haben richtig gute Stimmung gemacht. Es hat einen zusätzlich motiviert vor so  tollen Fans laufen zu dürfen. Ich würde mich freuen, wenn wir nächstes Jahr noch mal an dem Schulmarathon teilnehmen können, oder an einem anderen Marathon. Ich möchte mich dafür bei allen bedanken die das ermöglicht haben.

Franziska Mewißen: km 30-37

Am 4.Oktober 2009 um 7.45 Uhr machten wir uns auf den Weg nach Köln, denn uns stand die 1. Marathonstaffel der Janusz-Korczak-Realschule bevor. Wir fuhren 1 Stunde mit dem Zug und wurden immer nervöser. Als wir in Köln unsere Startnummern abholten und uns eincheckten, machten wir noch schnell ein Foto vor dem Lauf, wo wir noch alle aufgeregt und nicht verschwitzt waren. Ich sollte als 5.Person starten, also ab dem 30.Kilometer und konnte, da wir zu früh an dem Wechselpunkt 4 standen, noch die besten Marathonläufer vorbeilaufen sehen. Diese waren ungefähr mit 15 unterwegs und alle dunkelhäutig. Schnell lief ich mich mit Bekannten ein und stellte mich danach wieder in die Reihe, die wir nach unseren Startnummern gebildet hatten. Als dann endlich Florian am Wechselpunkt ankam, tauschten wir schnell den Chip und die Schärpe. Ich lief mit den anderen Läufern mit, obwohl diese sehr schnell liefen und es fiel mir auf, dass manche sich übernommen hatten und langsam am Straßenrand gingen. Nach meinem 3.Kilometer merkte ich, wie sich meine Muskeln verhärteten, so dass ich schnell am Straßenrand anfing mich zu dehnen. Nach 200 Metern befand sich eine Trinkzone an der Seite, wo den Läufern Cola, Wasser, Bananen und Energysaft angeboten wurden. Im 35. Kilometer kam dann eine kleine Steigung und nach einer Kurve die nächste Wechselzone, wo ich hineinlief und Jona schon auf mich wartete. Wir tauschten ohne Probleme den Chip und die Schärpe und er lief die letzten 7 km ins Ziel. 

 

15.05.2009

Jugendforscher verbessern ihren Fahrradständer

Lucas Dahlke, Sarah Günther und Anne Dammer (v.l.n.r.) sind überzeugt: "Der Fahrradständer ist so praktisch, der müsste auf jedem Schulhof stehen." Foto: Busch

Rheinische Post vom 13.05.2009

Schwalmtal (RP) Drei Schüler der Janusz-Korczak-Realschule in Schwalmtal haben beim 18. NRW-Landeswettbewerb "Schüler experimentieren" in Bochum mit ihrem "innovativen Fahrradständer" den dritten Platz im Bereich Technik belegt. Lucas Dahlke, Anne Dammer und Sarah Günther hatten Anfang März einen ersten Preis mit ihrer Erfindung gewonnen, als die Unternehmerschaft Niederrhein zum Regionalwettbewerb linker Niederrhein eingeladen hatte. Auch dort hatten die drei Schwalmtaler Schüler die Jury überzeugt.

Nun haben die drei ihren Fahrradständer weiter optimiert, eine Art "Bike-Port" aus Holz dazu gebaut. Der Unterstand steht noch im Keller der Schule und soll bald wetterfest lackiert werden. Dann wird das schmale Fahrradhäuschen auf dem Schulgelände aufgestellt, Lehrer dürfen dann darin ihre Räder parken. Das System für den Fahrradständer ist verblüffend einfach: Wie bei einem Apothekerschrank lässt sich das Fahrrad, einmal mit dem Vorderrad am Trägermodul befestigt, in den Bike-Port schieben, ebenso leicht gleitet das Rad wieder heraus. Ein Schienensystem macht das möglich, die Handhabung ist einfach. Bei der Realisierung half die Schreinerei Terporten den dreien.

Der Fahrradständer löst ein Problem, das überall dort auftritt, wo Räder eng beieinander stehen, etwa an Schulen oder an Bahnhöfen: Die Räder stehen dicht an dicht, kippen schnell um. Mit der Weiterentwicklung des Radständers können sie nun weder umkippen noch nass werden. Schulleiter Wolfgang Kötting ist stolz auf die Achtklässler, die freiwillig viele Nachmittagsstunden mit der Umsetzung des Projekts zubrachten. Was Kötting besonders freut: "36 Gymnasien und zwei Realschulen waren jetzt beim Landeswettbewerb dabei – und eine der beiden Realschulen war unsere."

Nun wünschen sich die Schüler, dass ihre Idee auch Verwendung findet – nicht nur auf dem eigenen Schulhof. "Wäre doch toll, wenn sich eine Firma melden würde, die den Fahrradständer produzieren will", findet Lucas. Sicherheitshalber bemüht er sich schon um einen Gebrauchsmusterschutz beim Patentamt in München. Warum man den Fahrradständer kaufen sollte? Auch dafür haben die Schüler schon Argumente parat. "Man muss sich nicht mehr zwischen die Räder quetschen, wenn viele in einer Reihe stehen", sagt Anne, "so ist es viel bequemer. Unser Fahrradständer funktioniert wie eine Schublade." Und Sarah ergänzt: "Der Fahrradständer nimmt nicht viel Platz weg. Ohne Dach ließe er sich in langen Reihen bauen. Und außerdem bekommt man keine blauen Flecken mehr, wenn man sein Rad holen will."

13.05.2009

Zweiter Platz bei den Regionalausscheidungen des Roboterwettbewerbs

Am Montag, den 11.05.2009 ist ein Team der WP2-Gruppe Roboter nach Duisburg zu den Regionalausscheidungen des Roboterwettbewerbs des ZDI gefahren. In der Wettkampfklasse "Robot-Game (10-16 Jahre)" belegten wir einen hervorragenden zweiten Platz und haben uns für das Finale am 20.06.09 in Düsseldorf qualifiziert.

Teammitglieder des Teams "JaKo":

Jan Jenneßen (9b)
Moritz Kasper (9c)
Kai Klöskes (9c)
Frederik Terstappen (9c)
Simon Reese (9e)

Herr Brosterhus (Teamleitung)

Pressebericht

Wettkampf
Vorbereitung
Siegerehrung - Zum Vergrößern klicken Fotos: Brosterhus

08.03.2009

Erster Preis bei "Jugend forscht"

RP-Foto: Busch

Lucas Dahlke, Anne Dammer und Sarah Günther (8d) erzielten den ersten Platz beim Regionalwettbewerb "Jugend forscht". Ebenfalls erfolgreich waren Michelle Bihn und Lena Blumenberg (9c).

 

 

Pressebericht

 

 

05.05.2008

Vierter Platz beim Roboterwettbewerb in Duisburg

Am 30.04.08 ist unsere Schule beim diesjährigen Roboterwettbewerb der Initiative Zukunft-durch-Innovation unter dem Teamname "Nobody - Is perfect!" in Duisburg angetreten. Die folgenden Schüler lieferten sich Schlachten mit selbst konstruierten und programmierten Robotern gegen 14 weitere Teams aus dem Regierungsbezirk Düsseldorf (von links nach rechts): Malte Kleimann  (9c), René Wermelskirchen, Bastian Plätzmüller, Tim Theven und Jakob Görner (alle Klasse 9d). Die Qualifikation für die Endausscheidungen aller Bezirksregierungen in NRW haben wir leider knapp (um einen Platz!) verpasst. Mit einem guten vierten Rang mussten wir uns dem (qualifizierten) Dritten geschlagen geben.

10.03.2008

Der Zehner-Technikkurs unserer Schule holte sich den ersten Platz beim Kirchhoff-Award

Der Zehner-Technikkurs unserer Schule holte sich den ersten Platz beim Kirchhoff-Award [Pressebericht]

04.03.2008

Sachpreis gewonnen!

Unsere Klasse 10b hat unter der Betreuung von Fr. Faber-Fries am Schülerwettbewerb zur politischen Bildung 2007 teilgenommen. Die Klasse hatte eine Gemeinschaftsarbeit zum Thema “Was tun gegen AIDS?” eingereicht. Zu dem Schülerwettbewerb der Bundeszentrale für politische Bildung gab es mehr als 3000 Einsendungen. Die 40-köpfige Jury hat den Beitrag der 10b mit einem Satz CD–ROM (ein Exemplar pro Schüler) ausgezeichnet. Die Jury, in der Fachlehrer und Vertreter der Kultusministerien saßen, fand die inhaltliche Qualität und kreative Gestaltung unseres Beitrags sehr bemerkenswert. Wir bedanken uns bei der 10b und bei Fr. Faber-Fries als betreuende Politiklehrerin für das gezeigte Engagement und gratulieren ganz herzlich zum Preisgewinn. Wir hoffen, dass andere Klassen durch die Auszeichnung für unsere 10b Mut schöpfen und ebenfalls an den kommenden Wettbewerben zur politischen Bildung teilnehmen werden.
Ausgezeichnet!
Unter der Anleitung und Betreuung von Fr. Michalski und in Zusammenarbeit mit der Tischlerei Terporten (Viersen-Dülken) hatte unser 10er Technikkurs ein Modell zum Thema “Weg des Stroms vom Kraftwerk zum Benutzer” erstellt – die Presse berichtete bereits darüber. Diese Modell-Konzeption als Ergebnis einer fächerübergreifenden Unterrichtsplanung wurde beim Kirchhoff-Award für die besten erprobten Unterrichtsreihen in Physik und Technik mit dem 1. Platz ausgezeichnet. Diesen großartigen 1. Platz teilen wir uns mit der Osterrath-Realschule aus Rheda-Wiedenbrück. Beide Schulen erhielten neben der feierlichen öffentlichen Würdigung in Düsseldorf durch die Landesvereinigung der Arbeitgeberverbände unter der Teilnahme von Fr. Ministerin Barbara Sommer jeweils einen Scheck in Höhe von 1.500 Euro. Aufgrund großzügiger Spenden im Frühjahr 2007 anlässlich des 80. Geburtstag des erfolgreichen Unternehmers und Ehrenpräsidenten der Arbeitgeber, Dr. Jochen F. Kirchhoff, wurde der Kirchhoff-Award für die MINT-Realschulen mit insgesamt 9.000 Euro ausgeschrieben. Wir freuen uns über die Auszeichnung und gratulieren dem Technikkurs unter der Leitung von Fr. Michalski. Wir hoffen, dass diese erneute Auszeichnung unserer Schule für ihre naturwissenschaftlich-technische Profilbildung den MINT-Gedanken an unserer Schule insgesamt nachhaltig entwickeln wird. Die Einrichtung einer MINT-Profilklasse ab dem Schuljahr 2008/09 ist ein entsprechender Schritt.

04.03.2008

Jugend forscht - breit aufgestellt und erfolgreich!

Bereits zum 6. Male in Folge nahm unsere Schule am Wettbewerb “Jugend forscht” teil. Durch die unermüdliche und fachkundige Beratung von Fr. Michalski meldeten wir in diesem Jahr gleich 6 (Rekord!) Beiträge für den Wettbewerb. Dank und Anerkennung sprechen wir allen teilnehmenden Schülern und Fr. Michalski aus, denn hinter einer Wettbewerbsteilnahme steckt viel Zeit und Arbeit. Natürlich freuen wir uns auch, dass unsere Schule in den Fachbereichen Biologie und Technik – trotz großer Konkurrenz – jeweils einen tollen 2. Platz erreichen konnte. Hier nun alle Teilnehmer mit ihren Wettbewerbsbeiträgen:

Gerrit Krause
Silas Röbig
Justin Landmann

6d
6d
6d

Bau eines Akkubohrer-betriebenen Rollers

Marcel Klinner
Lucas Dahlke

7a
7d

Bau eines innovativen Fahrradständers
(2. Platz im Fachbereich Technik)

Luisa Steiner

8e

Die Auswirkungen von Groß-Bauprojekten auf die Natur am Beispiel der A 52
( 2. Platz im Fachbereich Biologie)

Peter Campen

8a

Untersuchung der Stabilität von Seifenhaut

Rene Wermelskirchen

9d

Mobile Stauumgehungen

Thomas Brinkmann

10c

Bau einer Papierherstellungsmaschine

Besonders erwähnen möchten wir noch, dass Thomas Brinkmann bereits zum 4. Mal am Wettbewerb teilgenommen hat. Auch die Zukunft für “Jugend forscht” sieht gut aus, denn Fr. Göbel wird die Arbeit von Fr. Michalski unterstützen.

 
 
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