Janusz-Korczak-Realschule Schwalmtal Schulträger: Gemeinde Schwalmtal
 
 
Janusz Korczak
 
 
Auszeichnungen

12.01.2009

Urkunde für Realschule: „Learning" ausgezeichnet

Rheinische Post vom 10.01.2009

von Birgitta Ronge

SCHWALMTAL Der Jahrgang 8 der Janusz-Korczak-Realschule gehört zu den Besten bei den Lernstandserhebungen in Nordrhein-Westfalen: Schulministerin Barbara Sommer zeichnete insgesamt 184 Schulen aus. Im Mai hatten alle dritten und achten Klassen an den Lernstandserhebungen in Deutsch und Mathematik sowie an den weiterführenden Schulen zusätzlich im Fach Englisch teilgenommen. Und die Leistungen der rund 150 Schülerinnen und Schüler in Waldniel in Englisch waren „fine", um nicht zu sagen „first-rate".

Kontinuierlich gute Arbeit

Für Schulleiter Wolfgang Kötting kam die Auszeichnung nicht ganz überraschend. Vor zwei Jahren war die Realschule in Waldniel bereits im Fach Deutsch bei den Lernstandserhebungen als eine von zwei Schulen im Kreis Viersen im zwei-Prozent-Bereich gelandet. Kötting, der aus Krefeld stammt, wo jetzt zwei Gymnasien die Urkunde erhielten, äußerte sich „sehr froh, wenn eine Realschule, die ja unter dem Dach einer Gemeinschaftsschule gehandelt wird, diese Auszeichnung erhält". Gute Leistungen gebe es bei seinen Schülern nicht nur in Englisch, sondern in allen Fachbereichen. „Das ist auch nicht das Ergebnis von nur einem Jahr, sondern bezeugt eine kontinuierlich gute Arbeit der Fachkonferenz." Er bescheinigte der Fachkonferenz-Vorsitzenden Helga Schreinemacher-Wilms und dem zehnköpfigen Englisch-Kollegium gute Arbeit. Das werde er am Dienstag in der Lehrer-Konferenz herausstellen. Die Eltern sind bereits informiert über den Lernerfolg.Bei den Grundschulen waren 40 Schulen ausgezeichnet worden, darunter die Grundschule in Breyell. Bei den weiterführenden Schulen traf Prof. Dr. Detlev Leutner von der Uni Duisburg-Essen die Auswahl - getrennt nach so genannten Standorttypen. Eine Vergleichsgruppe berücksichtigt zum Beispiel, wie die Klassen einer Schule zusammengesetzt sind und welchen Charakter das Schulumfeld hat. Die Janusz-Korczak-Realschule zählt übrigens zum Typ 2: Schulen mit eher günstigen Rahmenbedingungen. Man sei durchaus gewöhnt, Auszeichnungen zu bekommen, bemerkte Wolfgang Kötting; zuletzt das Fairness-Siegel für respektvollen Umgang miteinander. „Das ist ein weiterer Baustein auf dem Weg, dass wir gute Arbeit leisten". Der Schulleiter lobte auch das Lernumfeld: „Wir haben ein Klima zwischen Eltern, Schülern und Lehrern, in dem Leistung gedeihen und wachsen kann."

27.11.2008

Faire Schule ausgezeichnet

Ein Pakt für mehr Fairness haben Lehrer, Schüler und Eltern an der Janusz-Korczak-Realschule geschlossen, hier Schulleiter Wolfgang Kötting und die Schülersprecher Miriam Heynckes und Fabian Peukert. RP-Foto: BUSCH

Rheinische Post vom 22.11.2008

Interview mit Wolfgang Kötting, Schulleiter der Janusz-Korczak-Realschule Schwalmtal und der Schülersprecherin Miriam Heynckes (15) und Fabian Peukert (16) über ein Konzept, das Schule machen soll

SCHWALMTAL Als erste Schule in NRW wird heute die Janusz-Korczak-Realschule in Waldniel mit dem "Fairness-Siegel" des Instituts für Gewaltprävention ausgezeichnet. Durch viele Angebote konnte sich die Schule dafür qualifizieren: So gibt es neben Streitschlichtergruppen etwa ein Anti-Gewaltkonzept, Projekte zur Suchtvorbeugung und vieles mehr. Schulleiter Wolfgang Kötting und die Schülersprecher Miriam Heynckes (15) und Fabian Peukert (16) erklärten im RP-Gespräch, was eine faire Schule ausmacht.

Welche Konflikte treten im Schulleben auf?

Miriam Heynckes
Es gibt Konflikte zwischen allen Beteiligten, natürlich auch zwischen Lehrern und Schülern. Oft fühlen sich die Schüler ungerecht behandelt oder unfair benotet.

Und was kann man da machen?

Heynckes Schüler, die sich ungerecht behandelt fühlen, können sich zum Beispiel an die Schülervertretung wenden, die zwischen Lehrern und Schülern vermittelt.

Wolfgang Kötting Wir wollen auch für mehr Noten-Transparenz sorgen. Wir sagen den Schülern einige Tage vor der Zeugnisausgabe, welche Noten sie bekommen. Dann muss niemand überrascht sein, wenn er das Zeugnis erhält. Auch diese Transparenz zeichnet eine faire Schule aus. Die Lehrer müssen den
Schülern erklären können, wie die Note zustande kam.

Und wenn sich Schüler prügeln?

Fabian Peukert Dann greifen die Streitschlichter ein. Das sind Schüler, die dafür ausgebildet wurden.
Kötting Ich finde es wichtig, dass die Schüler das erstmal unter sich ausmachen und eine Lösung finden. In schweren Fällen sind natürlich auch Beratungslehrer oder die Schulleiter da.

An vielen Schulen gibt es ja mittlerweile Streitschlichter und Anti-Mobbing Konzepte. Gab es früher weniger Streitereien?

Kötting Streit und Hänseleien gab es immer. Aber die Qualität ist eine andere geworden: Mit dem Internet und Handy-Videos haben Schüler heute ganz andere Möglichkeiten, andere an den Pranger zu stellen. Diese subtile Art von Gewalt nimmt zu, die neuen Medien machen es möglich. Und es wirkt sich natürlich schlecht auf das Lernen aus, wenn ein Schüler Angst hat, in die Schule zu gehen.

Mit dem Fairness-Siegel gibt es nun also keine Streitereien mehr?

Peukert Nein, das wäre unrealistisch. Jeder Mensch streitet sich mal, aber man muss auch konstruktiv miteinander umgehen können.
Kötting Das Siegel soll zeigen: Dies ist eine Schule, in der jeder respektvoll behandelt wird. Schüler und Lehrer gleichermaßen. Dies ist ein sicherer Ort des Lernens. Und wenn es zu Streit kommt, haben wir Konzepte, um das Problem zu lösen.

Vervollständigen Sie bitle den Satz: Ich fühle mich an meiner schule wohl, weil...

Kötting ... ich ein engagiertes Lehrerkollegium habe, das weiß, dass es nicht nur auf die kognitiven Fähigkeiten, sondern auf den ganzen Menschen ankommt, weil ich Schüler habe, die sich auf Dinge einlassen können und tolle Eltern, denn ohne die ginge es nicht.
Heynckes ... ich das Miteinander zwischen Lehrern und Schülern als sehr fair erlebe.

Was geschieht mit dem Siegel?

Kötting Wir hängen es im Eingangsbereich auf, damit es jeder sehen kann. Aber wir wollen uns auf dieser Auszeichnung natürlich nicht ausruhen. Wir müssen uns weiterentwickeln. Janusz Korczak hat das Kind in den Mittelpunkt gestellt. Daran wollen wir uns halten.

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Birgitta Ronge führte das Gespräch.

18.10.2007

Teilnahme am MINT-Camp 2007

Vier Schüler fuhren in Begleitung von Herrn Ratayczak während der Herbstferien nach Jülich, um zu experimentieren und Forschungseinrichtungen bzw. Betriebe zu besichtigen. Ein kurzer Bericht findet sich hier.

06.02.2007

MINT-Wettbewerb: Laudatio zur Janusz-Korczak-Realschule

Auszug aus den Laudationes für die MINT-REAL-Schulen 2006: "Der MINT-Schwerpunkt der Janusz-Korczak-Realschule ist die Informatik. Bemerkenswert bei dieser Schule ist die vorbildliche Verzahnung des Informatikunterrichts mit den Fächern Mathematik und Technik. Die Schule zeichnet sich darüber hinaus durch eine gezielte Begabtenförderung und anspruchsvolle Arbeitsgruppen in verschiedenen MINT-Bereichen aus. Praxisnahes und experimentelles Arbeiten prägt den Unterricht in allen MINT-Fächern."

Urkunde des Ministeriums für Schule und Weiterbildung
Urkunde des Ministeriums für Schule und Weiterbildung

19.07.2007

Zwei Schulen im Kreis zählen zu besten in NRW

von Helga Seifert, Rheinische Post, 19.01.2007

SCHWALMTAL/VIERSEN Tüchtig ins Schwitzen gerieten mehr als 200000 Schüler und Schülerinnen landesweit bei den Lernstandserhebungen, die NRW-Schulministerin Barbara Sommer 2005/2006 an rund 2100 Schulen in allen neunten Klassen in den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik durchführen ließ. Gestern gab das Ministerium die Namen der erfolgreichsten Schulen (zwei Prozent jeder Schulform) bekannt. Im Kreis Viersen zählen dazu die Janusz-Korczak-Realschule in Schwalmtal (Fach Deutsch) und das Bischöfliche Albertus-Magnus-Gymnasium in Viersen-Dülken (Mathematik). Die Nachricht wurde in beiden Schulen mit „verhaltener Freude" und „in aller Bescheidenheit" aufgenommen.

Für Wolfgang Kötting, Leiter der Janusz-Korczak-Realschule kommt das gute Abschneiden nicht überraschend. „Unsere Schule ist bereits aus der Qualitätsanalyse 2005 als beste Realschule im Kreis Viersen in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch hervorgegangen." Die Schwalmtaler Realschule sei offen für solche Prüfungen. „Es ist wichtig, wenn gute Arbeit von außen bestätigt wird." Dass „seine" Schule gerade im Sprachbereich zu den erfolgreichen im Land zählt, freut ihn besonders. „Für Deutsch interessieren sich die meisten Jugendlichen nicht. Das bestätigt unsere engagierte Deutsch-Fachkonferenz."

Oberstudiendirektor Herbert Strickling vom Albertus-Magnus-Gymnasium in Dülken möchte die Nachricht von der Auszeichnung bewusst kleinhalten. Er sieht die Gefahr, „dass solche Beurteilung zu einem Konkurrenzkampf unter den Schulen führt, den ich nicht gutheißen kann". Sie könne außerdem zu dem Fehlschluss verleiten, „dass bei uns nur hochbegabte Mathematiker sitzen“.

 
 
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